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Studien und Forschungsergebnisse zu Stress










Stress - wer hat ihn nicht? 

Stress im Alltag - Normaliät und Statussymbol Stress ist normal und ein Symbol für Erfolg. Allerdings ist er auch ein Krankmacher. Die gute Nachricht: je früher man sich mit Stress und dem Umgang damit auseinander setzt, desto eher hat man ihn im "Griff".

Hier werden fünf gängige Aussagen zu Stress geprüft!

Stress ist normal

Ob etwas "normal" ist oder nicht wird häufig danach bestimmt, ob sehr Menschen davon betroffen sind. Die Techniker Krankenkasse hat im September 2013 mittels Telefoninterviews eine "Studie zur Stresslage der Nation" an 1 000 Deutschen durchgeführt. Demnach ist mindestens jeder Zweite manchmal oder häufig gestresst (57%) und nur 13% kennen dieses Gefühl nicht. Insofern kann man sagen, dass Stress ein normales, bzw. häufig vorkommendes Gefühl ist - unabhängig davon, ob das gut, krankheitsförderlich oder vielleicht sogar ein Statussymbol ist.

Stress ist "chic" und ein Statussymbol

Gerade erfolgreiche Menschen haben einen vollen Terminkalender, sind ständig auf Achse und natürlich auch gestresst. Das lässt Stress nicht nur als normal, sondern sogar als Statussymbol oder als 'chic' erscheinen. Erfolgreiche Menschen arbeiten viel und hart und da kommt Stress automatisch. Wer entspannt und zurück gelehnt am Schreibtisch sitzt, arbeitet nichts - so könnte der Gedanke überspitzt sein.
Dazu, ob Stress ein modernes Statussymbol ist, gibt es viele Beiträge und Diskussionen. Beeinflusst und gefördert wird diese Diskussion durch hohe Leistungsansprüche in Gesellschaft, Privatleben und natürlich der Wirtschaft. Stress kann also als indirektes und vielleicht missgedeutetes Zeichen dafür gesehen werden, dass sich jemand anstrengt und viel leistet. 


Stress ist (auch) positiv

Was als Stress und eher als belastend oder anregend wahrgenommen wird, ist individuell sehr unterschiedlich. Wie stressig eine Situation ist u.a. hängt davon ab, wie viel Unterstützung und Möglichkeiten wir haben, um die Situation zu bewältigen. Außerdem spielen vorherige Erfahrungen und Denkmuster eine Rolle. Je nach individueller Ausgangslage können sich also die Bewertungen unterscheiden, ob Situation eher positiv oder negativ auf eine Person wirkt. Somit gibt es für manche vielleicht positiven, gut bewältigbaren und negativen, kaum bewältigbaren Stress.
Allerdings löst jeder empfundene Stress eine Stressreaktion im Körper aus. Diese dient dazu, den Körper auf bevorstehende Anforderungen vorzubereiten und zu aktivieren. Deshalb ist eine Stressreaktion in erster Linie sehr funktional und hilfreich, also eher als positiv zu bewerten. Ander sieht es jedoch bei dauerhafter Belastung aus. Gibt es nicht genügend Regenerationsmöglichkeit kann die Stressreaktion dauerhaft nicht optimal ablaufen. In diesem Fall hat Stress meist eine ganze Reihe negativer Konsequenzen für das Wohlbefinden und die Gesundheit.


Stress macht krank

Meistens ist der Körper sehr gut darauf ausgerichtet um auf Stress und die damit verbundenen Belastungen reagieren zu können. Allerdings kann es sein, dass stark belastende Ereignisse, häufiger Stress oder auch körperliche und mentale Voraussetzungen dazu führen, dass die Stressreaktion nicht optimal ablaufen kann. In diesem Fall können Erkrankungen auftreten und Stress krank machen. Reagiert nur eines der Systeme nicht wie vorgesehen in belastenden Situationen können viele körperliche und psychische Erkrankungen entstehen. So beeinflusst Stress auch die Cortisolausschüttung. Ist diese z.B. in Folge von chronischem Stress dauerhaft erhöht, können Depression, Angst, Essstörungen, Fettleibigkeit oder Diabetes mellitus auftreten. In anderen Fällen können sich Schmerzstörungen, entzündliche Erkrankungen oder Asthma entwickeln (weitere Informationen im u.g. Überblicksartikel von Chrousos).

Gegen Stress kann man nichts machen

Stress wird meist durch belastende Situationen ausgelöst und häufig lassen sich die beteiligten Umstände kaum oder nur schwer ändern. Allerdings ist das Stressempfinden sehr unterschiedlich von Person zu Person - was für den einen belastend sein kann, bemerkt der andere vielleicht kaum. Deshalb ist es sinnvoll, etwas genauer hinzuschauen und zwischen auslösender Situation, individueller Stressverarbeitung und Stressreaktion zu unterscheiden. Das Wohlbefinden und die Gesundheit leiden erst dann unter Stress, wenn die Stressverarbeitung und die Stressreaktion nicht ausreichen, um mit der auslösenden Situation umzugehen. Genau an dieser Stelle setzten Maßnahmen zur Stressbewältigung an: Sie helfen, die Stressverarbeitung zu verbessern. Außerdem stärken Sie die Regenerationsfähigkeit, damit  die Stressreaktion optimal ablaufen kann. Schließlich gibt es verschiedene Hilfsangebote wie Beratungsstellen oder auch Coaches, die bei einer Veränderungen der belastenden Situation unterstützen.

Wichtig ist: je früher Sie sich mit Stress auseinander setzten, desto besser und gesundheitsförderlicher wird der Umgang damit. Reagieren Sie, sobald sich über einen langen Zeitraum deutliche Stresssymptome zeigen. Diese können ganz unterschiedlich sein, umfassen jedoch häufig anhaltende Gereiztheit, das Gefühl von Überforderungen, Angst, Schlafprobleme, Rücken- und Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme. Wenn sich bereits Zeichen von Burnout oder anderen ernsthaften Störungen zeigen dauert es meist sehr viel länger, bis Maßnahmen wirken.

Erfolgreich sein durch einen guten Umgang mit Stress!

Wirken Stressbewältigungstrainings?

Eine 2013 veröffentlichte Studie hat heraus gefunden, dass Teilnehmer, welchen in mehreren Sitzungen Wissen über Merkmale von Stress, Bewältigungsmöglichkeiten, Zeitmanagement und Kommunikation am Arbeitsplatz vermittelt wird, sich besser Fühlen und effizienter arbeiten.
 > Link zu dieser und weiterer Studien zu Stressbewältigungsprogrammen auf PubMed



06.12.2013, Sandra Waeldin auf www.psychologin-hilft.de


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Quellen:

Techniker Krankenkasse (2013). Bleib locker, Deutschland! TK-Studie zur Stresslage der Nation. > Link zur Studie

Chrousos G P (2009). Stress and disorders of the stress system. Nat Rev Endocrinol, 5(7), 374-81. DOI 10.1038/nrendo.2009.106 >  Link zurm Überblicksartikel  auf PubMedt (engl.)

 












© Sandra Waeldin, Trier | Sw - Coaching und Stressbewältigung  

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